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Familienfreizeit am
Erfahrungsbericht Unvergessliche Familienfreizeit
Insgesamt nahmen 31 Personen (inklusive 1 Hund) teil, wobei der größte Teil mit dem Auto anreiste. Schon am Tag der Anreise brach allgemeines Ferienfieber aus, was wohl auch am beispiellosen Wetter (strahlende Sonne, blauer Himmel, Temperaturen um die 30°) lag. Das nutzte Rolf (für Außenstehende: Hr. Nicodemus) auch gleich aus, um ein paar Runden mit seinem neuen Modellflugzeug zu drehen, das er mit ein paar Verbesserungen versehen hatte, damit dieses auch auf dem Wasser landen konnte. Ein paar Mal ging das auch gut, doch was Rolf nicht wusste war, dass sich, seit dem die Wasserqualität des Steinhuder Meeres sich gebessert hatte (fast Trinkwasser!), sich Grün- und Braunalgen verbreitet hatten. Diese trübten den Badespaß der Kinder zwar nicht, aber sie behinderten den Start eines Flugzeuges von der Wasseroberfläche aus stark.
Der
nächste Tag begann schon vielversprechend. Wir versammelten uns auf einem
schattigen Parkplatz bei Nach einer kleinen Wanderung erreichten wir den „Steg ins wachsende Moor“. Das ist eine Anlage, die ein kleines Stück Moor umgrenzt, welches man mit Holzstegen überqueren kann. Entlang der Stege konnte man viele moortypische Lebewesen beobachten, unter anderem sogar den selten gewordenen Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze, die sich gerade eine Libelle schmecken ließ. Nach einer kurzen Pause traten wir den Rückweg an, und machten noch einen kurzen Halt am Beobachtungsturm. Daraufhin verbrachten viele den heißen Nachmittag noch am Strand oder im Kanu (bzw. Kajak). Die Schlammschlacht am Abend war eine willkommene Abkühlung.
Nach erstem Bewundern des riesigen Sauriers am Eingang wurde auch schon um ein Gruppenfoto gebeten. Es stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach war, die ganze Sippe zu einen Foto zusammen zustellen. Endlich durften wir zu den restlichen 120 lebensgroßen Saurierplastiken. Für den Rundweg nahmen wir uns viel Zeit, sodass einige erst nach drei Stunden wieder aus dem Reich der Saurier auftauchten. Diese fanden ihre Kinder dann entweder beim Goldwaschen, beim Edelsteinsieben, Saurier streicheln oder beim Skelett ausgraben. Viele besuchten auch die Ausstellung „Eier & Babys“ oder kauften sich ein Souvenir im „Dino Shop“. Das Freilichtmuseum Münchehagen wurde 1992 nach der Entdeckung von Saurierspuren im Gelände gegründet. Daraufhin kamen immer mehr Dinosaurier dazu, oder wurden den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst. Nach diesem ereignisreichen Tag waren viele schon müde und gingen ins Bett, die Erwachsenenrunde aber probte in unserem Gruppenraum schon Seemannslieder für den nächsten Tag, der Segeltour zur Insel Wilhelmstein.
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