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Teil 2

Familienfreizeit

am

Steinhuder Meer

 

 

 

 

Erfahrungsbericht

Unvergessliche Familienfreizeit

Schade, dass sie schon wieder vorbei sind, die (fast) fünf Tage am Steinhuder Meer, in der Jugendherberge  Mardorf (der modernsten Jugendherberge Deutschlands!).

Insgesamt nahmen 31 Personen (inklusive 1 Hund) teil, wobei der größte Teil mit dem Auto anreiste.

Schon am Tag der Anreise brach allgemeines Ferienfieber aus, was wohl auch am beispiellosen Wetter (strahlende Sonne, blauer Himmel, Temperaturen um die 30°) lag.

Das nutzte Rolf (für Außenstehende: Hr. Nicodemus) auch gleich aus, um ein paar Runden mit seinem neuen Modellflugzeug zu drehen, das er mit ein paar Verbesserungen versehen hatte, damit dieses auch auf dem Wasser landen konnte.

Ein paar Mal ging das auch gut, doch was Rolf nicht wusste war, dass sich, seit dem die Wasserqualität des Steinhuder Meeres sich gebessert hatte (fast Trinkwasser!), sich Grün- und Braunalgen verbreitet hatten. Diese trübten den Badespaß der Kinder zwar nicht, aber sie behinderten den Start eines Flugzeuges von der Wasseroberfläche aus stark.

So musste auch während der folgenden Tage eines der Kanus oder Kajaks zu Hilfe gerufen werden, die den Flieger schließlich nach den genauen Anweisungen Rolfs auf den sicheren Steg brachten.

 

 

Der nächste Tag begann schon vielversprechend. Wir versammelten uns auf einem schattigen Parkplatz bei der „neuen Moorhütte“ und warteten auf unseren Führer. Dieser brachte auch schon ein paar Käscher mit besonders langen Stielen mit, damit sich auch keiner allzu weit ins Moor hineinwagen musste.  Von klapprigen Holzstegen aus konnten wir die Tier- und Pflanzenwelt des Naturparks Steinhuder Meer beobachten. Begeisterung (und nasse Füße) brachten auch die Sprünge auf dem natürlichen „Trampolin“ Moorboden. Nachdem wir die Moorleichen wieder ausgegraben hatten, durften wir mit den Käschern auf Entdeckungsreise gehen und die Artenvielfalt des Moores kennen lernen. Der Höhepunkt davon war wohl die Sichtung einer ungiftigen Ringelnatter, die wir ohne unseren Führer vermutlich nicht entdeckt hätten.

Nach einer kleinen Wanderung erreichten wir den „Steg ins wachsende Moor“. Das ist eine Anlage, die ein kleines Stück Moor umgrenzt, welches man mit Holzstegen überqueren kann.

Entlang der Stege konnte man viele moortypische Lebewesen beobachten, unter anderem sogar den selten gewordenen Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze, die sich gerade eine Libelle schmecken ließ. Nach einer kurzen Pause traten wir den Rückweg an, und machten noch einen kurzen Halt am Beobachtungsturm.

Daraufhin verbrachten viele den heißen Nachmittag noch am Strand oder im Kanu (bzw. Kajak). Die Schlammschlacht am Abend war eine willkommene Abkühlung.

Das Frühstück am nächsten Morgen wurde mit Vorfreude verzehrt. An diesem Tag sollte der Besuch im Dino-Park stattfinden, der eigentliche Grund zur Reise an das Steinhuder Meer.

Nach erstem Bewundern des riesigen Sauriers am Eingang wurde auch schon um ein Gruppenfoto gebeten. Es stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach war, die ganze Sippe zu einen Foto zusammen zustellen. Endlich durften wir zu den restlichen 120 lebensgroßen Saurierplastiken. Für den Rundweg nahmen wir uns viel Zeit, sodass einige erst nach drei Stunden wieder aus dem Reich der Saurier auftauchten. Diese fanden ihre Kinder dann entweder beim Goldwaschen, beim Edelsteinsieben, Saurier streicheln oder beim Skelett ausgraben. Viele besuchten auch die Ausstellung „Eier & Babys“ oder kauften sich ein Souvenir im „Dino Shop“.

Das Freilichtmuseum Münchehagen wurde 1992 nach der Entdeckung von Saurierspuren im Gelände gegründet.

Daraufhin kamen immer mehr Dinosaurier dazu, oder wurden den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst.

Nach diesem ereignisreichen Tag waren viele schon müde und gingen ins Bett, die Erwachsenenrunde aber probte in unserem Gruppenraum schon Seemannslieder für den nächsten Tag, der Segeltour zur Insel Wilhelmstein.

 

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